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Die Schwarzweiß-Fotografie reduziert das Bild im Optimal-Fall auf das Wesentliche und befreit und führt sowohl den Blick als auch die Aufmerksamkeit des Betrachters auf den intentionalen Kern des Bildes. Diesbezüglich verhält sie sich zu der Akt-Fotografie komplementär. Beide verzichten auf Nebensächlichkeiten, um das Ergebnis zu bereichern. Die Akt-Fotografie kann jedoch manchmal aus Gründen der Würde des Models, Gefährdung von Beteiligten oder einfach situativer oder motivaler Unpassenheit keinen Sinn machen und sich von daher der Kleidung z.B. als Hilfsmittel bedienen. Dies ändert jedoch nichts daran, dass die Schwarzweiß-Fotografie das Bild von der trügerischen Wirkung und Gewichtung der Farben befreit. In Graustufen gehüllt, kann das Objekt partiell und doch ganzheitlich sich dem Licht oder Dunkel zuwenden, unterwerfen, sie umarmen und als Vision des Künstlers manifestieren. Mehr dazu unter der Rubrik „Über mich“.