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Eine wirklich gefährliche Rubrik! Warum? Ganz einfach, es ist wie am Telefon sich mit „ich bin’s“ zu melden. Durch die subjektive Flüchtigkeiten der Begriffe hat die Essenz der personifizierten Aussage keine Chance sich selbst gerecht zu werden. Bei „aktuell“ ist es ähnlich. Sie vermittelt für mich den Eindruck der Gegenwärtigkeit, der weder der Tiefe der Vergangenheit scheut noch der Ungewissheit der Zukunft.

Ich habe derzeit verschiedene Projekte für die ich noch Modele brauche. Einige sind neu, andere laufen schon seit Jahren. Die Modele, mit denen ich arbeite, kommen aus allen Gewichtsklassen und Altersgruppen und sind unterschiedlichster ethnischer und geschlechtlicher Abstammung. Was sie verbindet, ist ihr Interesse für die Schwarzweiß-Fotografie und die Kunst sowie die Bereitschaft und das nötige Selbstbewusstsein und Souveränität für die Akt-Fotografie.

Die Projekte selbst beschäftigen sich mit unterschiedlichen Themenbereichen. Hier sind zwei der Themenbereiche:

In der „Geburt der Kunst“ beschäftige ich mich schon seit sieben Jahren mit der Fragestellung, ob es einen kreativen Moment gibt oder die Kunst das Produkt eines Prozesses ist. Eine sehr interessante Fragestellung, die die meisten zu spontaner Beantwortung zwingen scheint, aber nach intensiveren Überlegungen genauso irritiert und inspiriert, wie mich selbst.

„Die Provokation des Alltäglichen“ öffnet die Grenzen der Provokation über die klassischen Provokationen, also die erotische Provokation und die Provokation durch Aggression, hinaus. Dieses Projekt sucht die unglaublich nuancierten Formen der Provokation, ohne sich selbst durch Ausschließlichkeiten zu beschränken.